Inhaltsverzeichnis
Wie Sie Ihre Brust richtig untersuchen
Sie gehen jährlich einmal zum Gynäkologen, Sie nutzen alle zwölf Monate die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte Krebsfrüherkennung, Ihr Arzt tastet dabei Ihre Brust gründlich ab … und das reicht, um auf der sicheren Seite zu sein? Nein. Denn aus einem (noch) nicht tastbaren Knoten kann in einem Jahr eine Geschwulst werden, die es im schlimmsten Fall nötig macht, die Brust samt Lymphknoten zu entfernen.
Obgleich die Brustselbstabtastung die erste und wichtigste Methode ist, einen Knoten frühzeitig zu entdecken, nutzen nur etwa 15 % aller Frauen diese Chance. Gehören Sie dazu? Es kostet Sie monatlich höchstens zehn Minuten Zeit – zehn Minuten, die im Falle eines Falles Jahre Ihres Lebens retten und Ihre Lebensqualität erhalten. Denn wird Brustkrebs im Frühstadium entdeckt, ist er gut therapierbar.
Selbstuntersuchung der Brust
„Das Wichtigste ist, zunächst einmal vier bis sechs Monate zu trainieren, um die eigene Brust kennenzulernen. Dann weiß man, wie sich einzelne Stellen anfühlen und kann sagen, ob sich seit der letzten Abtastung etwas verändert hat, was man möglicherweise abklären lassen sollte“, so eine MammaCare-Trainerin der Universitäts-Frauenklinik Tübingen. MammaCare ist weltweit die einzige Form der klinischen Brustuntersuchung und der Brustselbstuntersuchung, die wissenschaftlich entwickelt und überprüft wurde.

Knoten treten vor allem im oberen äußeren Quadranten auf.
Die beste Zeit für die Brustuntersuchung ist vom 7. bis 10. Tag nach Beginn der Regelblutung. Sollten Sie keine Regelblutung mehr haben, legen Sie einen Tag fest, an dem Sie regelmäßig einmal im Monat Ihre Brust abtasten. Falls Sie in den Wechseljahren sind und eine Hormonbehandlung mitmachen, sollten Sie die Untersuchung eine Woche nach Beginn einer neuen Packung durchführen.
Wenn man die Brust in vier Quadranten einteilt, ist besonderes Augenmerk auf den oberen äußeren vierten Quadranten zu legen, denn dort treten am meisten Knoten auf.
Betrachtung im Spiegel
Betrachten Sie Ihre Brüste im Spiegel in verschiedenen Stellungen, von vorne, von links und rechts: Zunächst im Stehen mit seitlich herabhängenden Armen. Dann strecken Sie die Arme in die Höhe. Drehen Sie sich zuerst zur einen, dann zur anderen Seite mit und ohne hochgestreckte Arme. Stemmen Sie die Hände in die Hüften und pressen Sie fest, um die Brustmuskeln anzuspannen. Lehnen Sie sich dann nach vorne mit und ohne Anspannung der Muskulatur. Zum Schluss verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf. Achten Sie bei all diesen Stellungen insbesondere auf folgende Punkte:

Vor dem Spiegel sollte man auf Hautausschläge, Rötungen und andere Anzeichen achten.
- Schwellungen der Lymphknoten unter der Achsel
- Hauteinziehungen und Vorwölbungen an der Brust
- Einziehungen, Hautveränderungen an der Brustwarze sowie blutige Absonderungen
- Hautausschlag, Rötung, Verdickung und Verhärtung im Bereich der Brust
- Spontane Blutergüsse auf der Brust
- Fühlbare Veränderungen im Bereich der Achselhöhle oder ober- und unterhalb des Schlüsselbeins
- Unterschiedliches Verhalten der Brüste beim Heben der Arme
- Neu aufgetretene Größendifferenz der Brüste (normalerweise ist eine Brust immer etwas größer als die andere.)
Falls Sie etwas Verdächtiges beobachten sollten, gehen Sie am besten bald zum Gynäkologen und teilen ihm Ihre Beobachtung mit.
Abtasten der Brust – so geht’s (nach der MammaCare-Methode)
- Tasten Sie die Brust in folgenden Bereichen ab: vom Schlüsselbein bis knapp unterhalb der Brust und vom Brustbein bis zu jener Linie, die durch die Mitte der Achselhöhle verläuft. Dabei untersucht die rechte Hand die linke Brust und umgekehrt.
- Begeben Sie sich in Halb-Seiten-Lage, um die äußeren Abschnitte der Brust zu untersuchen. Die Brust liegt dann „schwimmend“ auf dem Brustkorb auf. Beginnen Sie dabei in der Mitte der Achselhöhle. Tasten Sie auf- und abwärts in dicht aneinanderliegenden, parallelen Bahnen.

Die inneren Bereiche der Brust lassen sich am besten in Rückenlage abtasten.
- Zum Abtasten der inneren Brustbereiche drehen Sie sich am besten in die Rückenlage zurück. Um die andere Brust zu untersuchen, zunächst bitte wieder in Halb-Seiten-Lage begeben.
- Tasten Sie mit dem flach aufliegenden Teil der drei mittleren Finger. Untersuchen Sie so jede Stelle mit drei Kreisbewegungen in 10-Cent-Größe. Achten Sie dabei auf den richtigen Druck: erste Kreisbewegung – leichter Druck; zweite Kreisbewegung – deutlich stärkerer Druck; dritte Kreisbewegung – starker Druck. Dazu die Erklärung der MammaCare-Expertin: „Knoten können in verschiedenen Tiefen des Brustgewebes entstehen. Deshalb ist es wichtig, in verschiedenen Brusttiefen zu tasten und zu fühlen und nicht nur an der Hautoberfläche.“
Ergänzende Verfahren bei Brustkrebs
Jede Brustkrebspatientin hat ein Recht auf ein optimales und individuelles Therapiekonzept. Die Komplementärmedizin bietet Bausteine, die sinnvoll in ein Gesamtkonzept eingesetzt werden können.
„Es gibt viel Fragwürdiges auf dem Markt der alternativen Krebstherapie. Daneben existieren aber einige ernst zunehmende naturheilkundliche und komplementärmedizinische Methoden. Durch die Kombination von konventionellen und ergänzenden Verfahren wird die Brustkrebstherapie weiter verbessert“, resümiert Dr. Matthias Rostock, Experte für Naturheilkunde von der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg. Ergänzende Methoden können nämlich die Nebenwirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie abschwächen und möglicherweise deren therapeutische Wirkung verstärken. Außerdem können Verfahren wie z.B. die Traditionelle Chinesische Medizin den gesunden Teil im Menschen und seine Selbstheilungskräfte stärken.
Jede Brustkrebs-Patientin braucht ihr individuelles Therapieprogramm, das an Körper und Seele der jeweiligen Frau sowie ihr Erkrankungsstadium angepasst ist. Die wichtigsten Säulen der Brustkrebstherapie sind nach wie vor Operation, Strahlen-, Chemo-, Hormon- und Antikörpertherapie. Jedoch: Eine Patientin wird hierbei leicht in eine passive Rolle gedrängt. Dabei wollen viele Frauen zusätzlich aktiv etwas gegen ihre Krebserkrankung tun.
Wer sich informieren möchte, welche ergänzenden Maßnahmen Erfolg versprechend sind, muss sich oft auf Erfahrungsberichte verlassen, denn: „Der wissenschaftliche Stand reicht bei ergänzenden Therapien noch nicht aus, um generelle Empfehlungen zu geben“, bedauert Dr. Rostock. Und ergänzende Maßnahmen können nur dann genug bringen, wenn die Basis stimmt: „Ganz wichtig, aber leider von vielen Betroffenen völlig unterschätzt, ist Sport und Bewegung, eine Ernährungsumstellung – das heißt fünf Mal täglich Gemüse und Obst – sowie Entspannungsverfahren wie Meditation und Yoga.“
Ergänzende Verfahren im Überblick
Misteltherapie

Mistel ist ein uraltes Heilmittel.
Die Mistel ist ein uraltes Heilmittel. Die Schmarotzerpflanze enthält verschiedene Inhaltsstoffe (Lektine, Viscotoxine, Flavonoide etc.), die wichtigsten darunter sind die Mistellektine. Es gibt zwei Präparatefamilien, die das Mistelextrakt enthalten:
- Präparate der phytotherapeutischen Richtung mit einem zumeist normierten Gehalt (15 ng oder 50-70 ng Lektin enthalten) an Mistellektinen; die Dosierung bleibt während der gesamten Behandlung gleich.
- Präparate der anthroposophischen Richtung. Die Dosierung erfolgt ansteigend (auf bis zu 375 ng oder sogar noch höher) und ist leichter an die Bedürfnisse des Patienten anpassbar.
Das jeweilige Präparat wird 2 bis 3 Mal wöchentlich über einen längeren Zeitraum unter die Haut gespritzt. Mögliche Nebenwirkungen (je nach Dosis häufiger): Rötung, Schwellung, Juckreiz an der Injektionsstelle, grippeähnliche Beschwerden, leichter Temperaturanstieg. Allergische Reaktionen sind möglich, treten aber selten auf.
Es gibt eine ganze Reihe von Studien, die mit Mistelpräparaten durchgeführt wurden. Die zum Teil auch wissenschaftlich belegte Wirkung des Mistelextraktes:
- Kräftigung des Immunsystems, nachdem das Abwehrsystem durch eine Krebsstandardtherapie geschwächt wurde.
- Nebenwirkungen der konventionellen Therapie wie Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsabnahme, Müdigkeit und depressive Verstimmung gehen laut einiger Erfahrungsberichte unter begleitender Mistelextrakttherapie zurück. Dies ist aber wissenschaftlich nicht belegt.
- Die Lebensqualität und das Allgemeinbefinden verbessern sich signifikant.
Ob die Mistel auch direkt gegen den Tumor wirkt, sein Wachstum verzögern oder gar stoppen und die Überlebenszeit bei Brustkrebs positiv beeinflussen kann, muss wissenschaftlich weiter untersucht werden. Für Behauptungen wie „Mistelspritzen könnten Schaden anrichten und das Krebswachstum sogar anregen“ wurden bisher keine haltbaren wissenschaftlichen Studien veröffentlicht.
Enzymtherapie
Eiweiß spaltende Enzyme (z.B. Papain aus der Papaya, Bromelain aus der Ananas) beeinflussen neben der Blutgerinnung auch die Wundheilung und die Immunabwehr. Sie sollen angeblich die Metastasenbildung verringern, indem sie die Haftfähigkeit abgelöster Tumorzellen herabsetzen und das Blut dünnflüssiger machen. Außerdem sollen sie die Ausschüttung von Botenstoffen des Immunsystems (Zytokine) fördern und so das Immunsystem stimulieren. Laboruntersuchungen zeigten, dass sich die Anzahl und Größe von Metastasen unter Enzymtherapie verringerten. Außerdem gibt es Hinweise, dass Eiweiß spaltende Enzyme bei Patientinnen die unerwünschten Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapie (Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust, Hautreaktionen) abschwächen. Neuere Studien haben diese Ergebnisse aber nicht bestätigt.
Achtung: Einige Tage vor einer Operation müssen Enzyme wegen ihrer negativen Effekte auf die Blutgerinnung auf jeden Fall abgesetzt werden. Nach Operationen sollen hoch dosierte Enzyme die Wundheilung fördern.
Homöopathie
Homöopathische Mittel sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Sie übertragen – so die grundlegende Vorstellung – einen energetischen Impuls auf den Körper und stellen das energetische Gleichgewicht wieder her.
Homöopathie eignet sich – am besten kombiniert mit Entspannungsverfahren – als begleitende Maßnahme, um Beschwerden, die durch konventionelle Therapie verursacht sind (z.B. Hitzewallungen nach Hormontherapie, Schwellungen nach OP), zu lindern. Zur direkten Krebstherapie und deren Erfolg gibt es jedoch nur vereinzelt Erfahrungsberichte, die letztendlich keine Aussage über die Wirksamkeit gegen Krebs zulässt.
Wissenschaftliche Untersuchungen zu Homöopathie bei Krebs gibt es nur wenige. Einige Studien – unter anderem der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg – belegen die positiven Effekte auf die Lebensqualität. Homöopathie sollte deshalb nur unterstützend eingesetzt werden. Kritiker der Homöopathie sagen, Homöopathie sei eine reine Psychotherapie, Effekte kämen nur bedingt durch Placebo-Effekte zustande.
Hyperthermie (HT)
Unter Hyperthermie versteht man die Überwärmung des Körpers als Therapie gegen einige Krebserkrankungen. Die HT nutzt dabei aus, dass Tumorgewebe besonders hitzeempfindlich ist. Sie kann derzeit keine konventionelle Behandlung ersetzen.

Bei der Hyperthermie wird der Körper in künstliches Fieber versetzt.
- Ganzkörper-HT wird vor allem dann angewandt, wenn Metastasen an mehr als einer Stelle des Körpers vorliegen oder vermutet werden. Man unterscheidet:
- Milde Ganzkörper-HT: nicht höher als 40° C Körpertemperatur; Infrarot-Bestrahlung im isolierten „Wärmebett“ ohne Betäubung; Dauer etwa 4-6 Stunden
- Extreme Ganzkörper-HT: Es werden für ca. 30 bis 45 Minuten Körpertemperaturen bis 42,5° C erzielt; extrem belastend für Herz, Kreislauf und Atmung; erfolgt unter Narkose
- Regionale HT: Sie dient der Behandlung von tiefer gelegenen Geschwülsten, wie z.B. Brusttumoren
- Lokale HT: Behandelt werden von außen zugängliche Tumore (z.B. erneut auftretende Tumore in der Brustwand). Dabei setzt man von außen auf den Tumor Antennen auf, die elektromagnetische Wellen abstrahlen. Die lokale HT wird zusätzlich zur Strahlentherapie eingesetzt.
Was die Hyperthermie (über 40 °C) bewirkt
Bei 42 °C wird die Zellmembran kranker Zellen geschädigt. Außerdem gibt es positive Effekte auf die Abwehrkräfte. Japanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Aktivität der Killerzellen durch Hyperthermie-Sitzungen ansteigt. Die Wirksamkeit von Chemo- und Strahlentherapie kann, wie neue Studien gezeigt haben, durch die regionale Tiefenhyperthermie verstärkt werden. Die gesteigerte Durchblutung und damit eine verbesserte Sauerstoffversorgung der erwärmten Region machen Krebszellen gegenüber einer Chemotherapie empfindlicher. In überwärmte Tumorzellen (42 °C) können Krebsmedikamente besser eindringen, und auch eine Strahlentherapie wird effektiver.
Neue Forschungsansätze mit Hyperthermie
In jüngster Zeit arbeitet die Hyperthermie-Forschung an einem neuen Ansatz: Zytostatika – d.h. die Medikamente, die für die Chemotherapie zum Einsatz kommen – werden in kleine Fettkapseln, sogenannte Liposomen, verpackt. Wenn man diese der Patientin spritzt, reichern sie sich im Tumor an. Bei einer Temperatur von 42 °C schmelzen die Kapseln und geben ihren Inhalt konzentriert an den Krebs ab. In Zellkulturen wurde bereits eine sechsfach höhere Anreicherung des Wirkstoffs im Tumor erreicht. Gesunde Zellen bleiben dagegen verschont, sodass sich die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringern.
Vitamine, Mineralstoffe
An der Entstehung und am Fortschreiten von Tumorerkrankungen sind sogenannte „freie Radikale“ (Sauerstoffradikale) beteiligt. Der Körper verfügt über Schutzmechanismen gegen diese Angreifer. Dafür benötigt er aber Vitamine wie C, E und Karotinoide sowie Mineralstoffe wie Selen und Zink.
Infolge einer Chemo- oder Strahlentherapie haben Krebskranke einen besonders hohen Bedarf an diesen Vitalstoffen, da in beiden Fällen vermehrt Sauerstoffradikale produziert werden. Die zusätzliche Einnahme von Antioxidantien ist allerdings sehr umstritten. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass eine vitalstoffreiche Ernährung in ihren positiven Effekten zusätzlich eingenommenen Vitaminen oder Mineralstoffen überlegen ist. Das hängt damit zusammen, dass auch die in der Nahrung enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Tumorprophylaxe spielen. Eine Studie kam bei Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes jetzt sogar zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten (ausgenommen der Mineralstoff Selen) keinen Schutz vor derartigen Tumoren bietet, ganz im Gegenteil sogar negative Effekte haben kann. Möglicherweise werden heilende Effekte z.B. einer Strahlentherapie durch eine gleichzeitige Antioxidantieneinnahme zunichte gemacht. Nur für Selen gilt nach wie vor, dass es offenbar Entzündungen, die sich infolge von Lymphödemen bilden, verhindern kann.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Zweck der TCM im Zusammenhang mit Krebserkrankungen ist es, den gesunden Teil im Menschen zu stärken. Sie basiert auf der Energielehre der chinesischen Heilkunde. Zur TCM gehören neben Akupunktur chinesische Heilkräuter sowie Qigong (Bewegungsübungen) und verschiedene Massagen (z.B. Akupunktmassage).
In TCM-Kliniken werden Akupunktur und chinesische Heilkräuter zur Linderung von Schmerzen und der Nebenwirkungen von Chemotherapie (z.B. Übelkeit) eingesetzt. Individuell angepasste chinesische Heilkräuter sind auch bei Mundschleimhautreizungen und dem Abfall weißer Blutkörperchen nach konventioneller Behandlung wirksam. Weiterhin soll TCM dazu beitragen, den Körper von den vielen abgestorbenen Krebszellen zu reinigen. Dazu werden auch Verfahren wie das Schröpfen eingesetzt, um Ausscheidungsorgane wie Darm und Blase zu stärken.
Eine ganz wichtige Rolle spielt TCM bei der Nachsorge im Hinblick auf Narben. Das Narbengewebe soll wieder vitalisiert, durchschnittene Leitungsbahnen reaktiviert werden. Akupunktur erleichtert brustamputierten Frauen das Vertrautwerden mit dem veränderten Körper. TCM kann nichts gegen Tumorzellen ausrichten, aber sie kann die Abwehrkräfte wieder aufbauen sowie Schmerzen und Nebenwirkungen der konventionellen Therapie lindern.
Video vom: 15.09.2008
Text aktualisiert am: 16.04.2013
Fotos: Prof. Dr. Klaus Friese/Universitätsfrauenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (1), teleDesign, München (1), Shutterstock (2), iStockphoto (1)
Glossar
Antioxidantien
Sie verhindern die Oxidation – die Reaktion mit Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien wie z.B. freien Radikalen – empfindlicher Moleküle. Antioxidantien wirken als Radikalfänger und sind z.B. in Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Brokkoli, Tee und Kaffee enthalten.
Enzym
Für den Stoffwechsel essentielles Protein (Eiweiß), das im Körper biochemische Reaktionen beschleunigt
Karotinoide
Eine umfangreiche Klasse an natürlichen Farbstoffen, die z.B. Pflanzen eine gelbe bis rote Färbung verleihen. Bekanntestes Karotinoid ist das beta-Carotin der Karotte (auch Pro-Vitamin A genannt).
Lymphknoten
Die Filterstationen des lymphatischen Systems. Lymphknoten reinigen, unterstützt vom Immunsystem, die Lymphe.
Prophylaxe
Vorbeugung
Sauerstoffradikale
Sehr reaktive und kurzlebige Atome oder Moleküle, die Zellschäden hervorrufen können. Sie entstehen z.B. aufgrund von Zigarettenrauch, treten aber auch im normalen Stoffwechsel auf.
Selen
Essentielles Spurenelement, das in höheren Konzentrationen aber giftig ist











