Manche mögen's weiß
Bleaching, Veneers, Kronen, Spangen – in Hollywood ist ästhetische Zahnbehandlung für ein blütenweißes, makelloses Lächeln selbstverständlich, und perfekte Zähne gelten als Visitenkarte der Schönen und Reichen. Klar, dass wir uns von dem schönen Lächeln gerne anstecken lassen – und es noch lieber genauso perfekt zurückgeben möchten.
Es gibt zahlreiche Methoden, mit denen die Zahnärzte der Natur ästhetisch-kosmetisch auf die Sprünge helfen. Und das Hollywood-Lächeln ist inzwischen durchaus bezahlbar geworden.
Filmreif Zähne zeigen
Schön und makellos strahlen sie uns von Werbeplakaten und Filmleinwänden entgegen: So zog uns bereits in den 90er-Jahren das vollkommene Lächeln der „Pretty Woman“ Julia Roberts in den Bann, und Superstar Tom Cruise trägt bei jeder Gelegenheit sein Strahlen zur Schau.
Doch auch Hollywood-Superstars sind nicht von Kindesbeinen an mit einem perfekten Gebiss gesegnet. Lächelte uns Frauenschwarm George Clooney noch Anfang des Jahres 2008 mit kurzen Zähnen und üppigem Zahnfleisch entgegen, erstrahlt sein Gebiss seit Neuestem perfekt und blütenweiß. Das einst so wunderbar unvollkommene Lächeln des Engländers Hugh Grant verwandelte sich jüngst in ein ebenmäßiges „Cheese“. Und selbst das Gebiss von Altrocker Ozzy Osbourne erstrahlt seit einiger Zeit in neuem Glanze…
All diese Verwandlungen sind keine zufällige Laune der Natur, sondern das Ergebnis
ästhetischer Behandlungen. Welche gibt es?
Makellos und wunderbar
Neben dem herkömmlichen Bleaching gehört das Verblenden mit sogenannten Veneers zum Inventar eines jeden US-Zahnarztes. Und auch der Klassiker für ein schönes, ebenmäßiges Lächeln, die Zahnspange, kommt zum Einsatz. Nicht nur Welt-Star Whoopi Goldberg trug noch als Erwachsene eine, auch die Musikerin und Stil-Ikone Gwen Stefani und Hollywood-Idol Tom Cruise rückten vor einigen Jahren ihre Zähne zurecht. Und nicht wenige Stars trugen ihre Zahnspangen sogar offen zur Schau.
Was ist schön?
Meist lassen Zahnärzte in Hollywood Zähne um viele Nuancen heller erstrahlen, als Mutter Natur es je gekonnt hätte. Stellt sich also die Frage: Was ist eigentlich „schön“? Zwar bewundern wir stets die perfekten Lächeln auf Leinwänden und am Bildschirm, aus der Nähe erscheinen die exzessiv gebleichten Gebisse aber unnatürlich.
Auch hierzulande geht der Trend eindeutig zu ästhetischen Schönheitskorrekturen der Zähne. Dennoch: Schön ist, was natürlich erscheint. Nach einer Behandlung sollte nicht auffallen, dass eine Korrektur vorgenommen wurde.
Fotos: DGÄZ/Prof. T. Attin (2), DGÄZ/Dr. G. Mörig(2), DGÄZ/Dr. D. Wiechmann (1), DGÄZ/Dr. Diether Reusch (1), DGÄZ/ZTM J. BeckerAngerbachtal (1), DGÄZ/Dr. Gerd Körner (3), Shutterstock (6)
















